Saison 2008 - Logbuch

Dragør - Åbenrå

Dragør
Leinen los und Tschüss København. Unser Ziel ist Dragør, nur 10 sm entfernt. Der Hafen liegt direkt am Fahrwasser des Öresunds. Dragør ist schon seit jeher die Station der Lotsen, früher ausgeprägter als heute. Am Hafen stehen noch als Denkmal der alte Lotsenturm und auch das Lotsenhaus. Dragør wurde nach dem die Blütezeit der Heringsfänge vorbei war, durch königliche Verordnung zur Lotsenstadt erklärt. So wurden die Fischer und Seeleute ganz schnell zu Lotsen.

Im Ort gibt es schöne alte Fachwerkhäuser aus dem 17 - 18 Jahrhundert und durch das alte Kopfsteinpflaster fühlt man sich schnell in die damalige Zeit versetzt. In Dragør ist die Farbe gelb stark vertreten, die meisten alten Häuser leuchten in dieser Farbe.

Gassen
Hotel

Lotsenturm

Hafen


Rødvig
Im Hafen von Dragør setzen wir das Groß und laufen aus. Im Öresundfahrwasser rollen wir die Fock aus und gehen Kurs Rødvig. Der Wind ist sehr unterschiedlich, zwischen 10 - 15 kn weht es und zum Glück aus der richtigen Richtung. Wir kommen ohne eine einzige Wende bis nach Rødvig. Es war allerdings kein angenehmes Segeln, denn der Seegang machte uns sehr zu schaffen. Erträglich war nur, wir müssen nicht gegenan sondern haben auf der ganzen Strecke halbem Wind. In Rødvig laufen wir zuerst in das Hafenbecken der Fischer ein und machen die Leinen und Fender klar. Das Groß hat Uwe draußen geborgen und mit ein paar Stroppen befestigt. Einen Liegeplatz finden wir im Hafen direkt an der Kaimauer und hier liegen wir gut geschützt.

Aktion
kalt
Flintofen

 

Vordingborg
Heute segeln wir nur mit der Fock. Bei der Ausfahrt aus dem Hafen Rødvig empfängt uns unangenehmer Seegang. Die Wellen rollen lang gezogen von weit her an. Gefühlte Höhe 12m, realistisch geschätzt 1,5 m. Aber heute empfinden wir es nicht so schlimm, nur mit Fock laufen wir 6 Kn und kommen so gut voran. Durch die gesamte Fahrrinne bis kurz vor Vordingborg segeln wir. Obwohl der Wind das Wasser in die Bucht von Vordingborg hineinweht, haben wir Niedrigwasser. Im Hafen fahren wir durch den Modder.

Seegang
Brücke
Sommer

Agersø - Lundeborg - Svendborg
Von Vordingborg segeln wir nach Agersø, diese kleine Insel besuchen wir immer gerne. Von Agersø geht es nach Lundeborg. Hier im schönen neuen Hafen grillen wir abends mit einer tollen Aussicht an der Hafenmole. Das Wetter ist weiterhin sonnig und der Wind kommt aus Ost. Am nächsten Morgen scheint die Sonne wieder von einem wolkenlosen blauen Himmel, aber es stürmt mit 7 Bft aus Ost. Die Ostsee ist aufgewühlt und die Wellen schlagen an die Hafenmole. Also beschließen wir Hafentag. Nur ein Segler, eine harte Männercrew, läuft aus, alle anderen bleiben im sicheren Hafen. Draußen werden die Wellen immer höher. Wir freuen uns, dass wir Zeit haben und nicht bei diesem Wetter segeln müssen. Nachmittags gehen vier Jollen von der Segelschule raus, darunter zwei von Mädchen gesteuert. Beeindruckend wie diese jungen Leute diese kleinen Schiffe beherrschen.
Am nächsten Morgen weht der Wind nicht mehr so stark und wir laufen aus Richtung Svendborg. Nur mit der Fock laufen wir 6 Kn. und kommen so schnell in den Svendborgsund. In Svendborg finden wir einen Platz an der Kaimauer in einer der Boxen. Die Baustelle ist noch nicht beendet, aber wir haben jetzt wieder einen Stromanschluss zur Verfügung.
Das neue Sanitärhaus ist noch nicht fertig, hier wird noch kräftig gearbeitet.

Lundeborg
Am Strand
Hafen
Segelschule
Surfer
Svendborg

Fåborg
Von Svendborg ist es nicht weit bis Fåborg, nur mit der Fock laufen wir 5 Kn und sind schnell im Fåborg. Und endlich wieder Internet.
Abends holen wir uns Fisch und essen verschiedene Sorten von Räucherfisch und eingelegten Hering nach dänischer Art. Es ist ein wunderschöner Sommerabend.

Morgens kaufen wir für das Wochenende ein, denn wir treffen uns mit Ronja. Brigitte und Fred segeln mit Ronja von Åbenrå nach Höruphav und dort treffen wir uns. Wir wollen zusammen grillen.

Fåborg

Høruphav
Der Wind meint es gut mit uns und weht mit 3-4 Bft aus NO. Wir segeln bis zum Eingang der Flensburger Förde. Dann motoren wir bis zum Hafen Høruphav. Brigitte und Fred treffen auch ein und wir genießen alle ein Festmacherbier. Abends grillen wir und haben alle viel zu erzählen.

Høruphav
Grillen

 

Mejlsvig
Von Höruphav segeln und motoren wir gemeinsam zum schönen Naturhafen Mejlsvig. Auch hier finden wir einen schönen Platz zum Grillen und es ist schon spät in der Nacht als wir wieder an Bord gehen und schnell in die Kojen fallen.

Alssund
Grillen in Mjelsvig
Sunset

 

Åbenrå
Heute ist es richtig heiß, aber leider kein Wind. In Åbenrå packen wir unsere Taschen und verlassen Carina für ein paar Tage. Brigitte und Fred nehmen uns im Auto mit nach Hause.

Neuer Start von Åbenrå

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