Sommer 2007 - Logbuch


Südschweden

(von Skanör nach Simrishamn)


Mittwoch, 13. Juni 2007 - Skanör
Heute Morgen keine Sonne. Der Himmel ist dicht mit Wolken und es nieselt. Wir wollen heute nach Schweden, Skanör an der Südspitze von Schweden. Wir kreuzen die Schifffahrtswege und laufen gegen 16.00 Uhr Skanör an. Einen Liegeplatz finden wir schnell, hier ist noch Vorsaison und es gibt viele freie Plätze. Morgen muss ich zum Zahnarzt, denn ich habe eine Plombe aus einem Zahn verloren. So ein Mist, mal sehen, ob ich hier morgen einen Termin beim Zahnarzt bekomme. Das sieht sehr nach einem Hafentag aus.
Donnerstag, 14.Juni 2007 Hafentag in Skanör
Leider habe ich heute keinen Termin beim Zahnarzt bekommen, erst morgen früh um 8.30 Uhr. Diesen Tag nutzen wir zum Basteln, Einkaufen und Relaxen. Da ein Tief mit viel Wind auf uns zukommt, versäumen wir nicht viel. Auch morgen soll es mit 6-7 aus Ost - NO wehen.

Freitag, 15. Juni 2007 Hafentag in Skanör
Heute Zahnarzttermin und damit hat sich alles weitere für heute erledigt. Der Smutje muss sich pflegen und leidet. Der Zahn ist vorerst ruhiggestellt und mit einer "temporären Füllung" versehen. So erklärte es die Zahnärztin und weiter: "Es kann einen Tag halten oder ein Jahr." Schaun wir mal, hoffe, es wird bis Oktober halten.
Samstag
, 16.Juni 2007 Hafentag in Skanör
Heute keine Änderung in Sachen Wetter. Weiterhin Regen und Sturm, ab morgen soll sich das Wetter beruhigen, auf jeden Fall weniger Wind und keine Gewittermeldungen mehr in der Voraussage. Dann geht es weiter Richtung Götakanal.

flaggen
Strandhäuser in Skanör
Schweden sagt willkommen
Hafen von Skanör
Standhäuser in Skanör

Sonntag, 17. Juni 2007 - Gislövs läge
Endlich können wir weiter. Die Sonne verwöhnt uns schon beim Frühstück in der Plicht. Nachdem wir gestern den ganzen Tag Regen hatten und nur mit dem Plichtzelt leben mussten, sitzen wir jetzt schon ohne Zelt in der Plicht. Schnell noch Wasser bunkern und dann die Leinen los. Wir wählen den Weg durch den Falsterbokanal, es ist eine Abkürzung, weil man sonst die Untiefen vor Skanör sehr weitläufig umschiffen muss. Die Brücke öffnet sich jede volle Stunde und wir haben nur wenig Aufenthalt. Der Kanal ist wirklich sehr klein, kaum ist man drin, ist man auch schon wieder in der Ausfahrt. Gleich hinter der Mole am Ende des Kanals setzen wir Segel und Carina rauscht los. Eine Entschädigung für die letzten Tage. Segelwetter wie man es schätzt. Mit sieben Knoten durch die See, das macht Spaß. Schnell kommt der Hafen Gislövs läge in Sicht und wir bergen wieder die Segel. Wir finden eine freie Box gleich hinter der Hafenmole. Hier liegen wir meistens, es ist ein ruhiges Plätzchen. Es gibt natürlich wieder einen Anlegecappo in der Plicht und wir schauen den einlaufenden Seglern beim Hafenmanöver zu.

Schiff unterwegs auf See
Falsterbokanal
Segelspaß
Untiefe

Montag, 18. Juni 2007 - Ystad
Küstennebel kommt auf und wir warten noch eine Weile und legen dann ab. Draußen auf See ist die Sicht viel besser und wir fahren im Sonnenschein Richtung Ystad. Leider schläft der Wind ein und das letzte Stück muss wieder motort werden. In Ystad machen wir an einem der festen Stege fest und bummeln in die Stadt. Zurück an Bord gibt es ein gutes Essen und ein Glas Sekt, denn wir feiern unseren 36. Hochzeitstag.

Dienstag, 19. Juni - Hafentag in Ystad
Einkaufen, bummeln und faullenzen...... Ystad ist durch Henning Mankell berühmt geworden. Er hat zahlreiche Krimis über den Kommissar Wallander geschrieben, der Kommissar lebt und ermittelt in Ystad. Auch ich bin ein Fan seiner Bücher. Viele Touristen suchen die Straße in der Wallander wohnt, wollen sehen wo er immer zu Mittag ißt usw.. Es gibt jetzt sogar eine Stadtführung "Auf den Spuren Wallanders". Auch die Filme (ca. 13) wurden im Studio Ystad gedreht.

Gäseblümchen
Wolkenberge über der See
Steg im Yachthafen
Fußgängerzone
Blumen zum
Hochzeitstag
Wolkenberge
Steg im Ystad
Fußgängerzone

 

Mittwoch, 20. Juni - Simrishamn
Eine schöne Überfahrt von 31sm. Das Schießgebiet vor Ystad haben wir weitläufig umfahren, denn dort wurde geschossen und so wurde es wieder nichts mit Käseberga. So gerne würde ich diesen Hafen besuchen, aber irgendwas ist immer..... aber man muss auch noch Ziele haben für die nächsten Jahre. Simrishamn hat einen großen Hafen, zum Teil Fischereihafen, dann Fährhafen z.B. Schnellfähre nach Bornholm und eine große Marina für die Sportboote(Wlan an allen Stegen). Dicht beim Hafen gibt es hübsche alte Häuser und eine Kirche mit einem aus Felssteinen erbauten Turm. Er war jahrelang mit dickem Putz überzogen und erst vor einigen Jahren legte man die Felssteine frei und nun sieht der Turm der St.-Nicolai-Kirche wieder so aus, wie er damals erbaut wurde. Reich wurde die Stadt damals durch die Heringsfänge und auch heute noch ist der Fischfang eine wichtige wirtschaftliche Grundlage der Stadt.
Donnerstag, Freitag, Hafentag
Der Donnerstag ist der Tag zum Relaxen, da wissen wir noch nicht, das wir den Freitag auch noch in Simrishamn verbringen werden. Ein Tief kommt über uns und bringt Regen, Regen und nochmals Regen, dazu weht es mit 6-7 Bft. das müssen wir nicht haben, da bleibt Carina im Hafen. Nun sitzen wir unten im Salon und warten auf eine Regenpause. Heute ist Midsommar, das ist ein großes Fest in Schweden, fast so wichtig wie Weihnachten. Leider spielt das Wetter nicht mit. Dauerregen für den ganzen Tag ist angekündigt. Sehr schade für alle Beteiligten, auch für uns. Im letzten Jahr haben wir in Skanör Midsommar gefeiert und das war sehr schön. Abends gibt es Eintopf und anschließend einen Spaziergang durch den Fischereihafen von Simrishamn.

Eintopf
Fischereihafen
St.-Nicolai-Kirche
Smutjes Eintopf
Fischereihafen

 

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